Nein – in diesem Jahr mussten gleich zwei Planwagen her, um die gut gelaunte Gesellschaft aus Senatorinnen, Senatoren, Partnern, Vorstandsmitgliedern und Freunden der Prinzengarde sicher und vor allem fröhlich durch das Bergische Land zu kutschieren.
Auch der Wettergott hatte offenbar ein Herz für die Reisegruppe. Nachdem Deutschland am Wochenende zuvor noch unter Rekordtemperaturen gelitten hatte, zeigte sich der Himmel diesmal von seiner angenehmen Seite. Leicht bewölkt, angenehm warm und damit nahezu ideales Ausflugswetter – besser hätten die Voraussetzungen kaum sein können.
Pünktlich um 14:15 Uhr setzte sich der Tross am Hotel-Restaurant Wißkirchen in Odenthal in Bewegung. Natürlich bestens vorbereitet: Kühl gestellte Getränke sorgten für Erfrischung, kleine Knabbereien stillten den ersten Hunger und spätestens mit den ersten musikalischen Klassikern war klar, dass dies keine stille Kaffeefahrt werden würde. Es wurde gesungen, gelacht, geschunkelt und unterwegs so manches Lied angestimmt, bei dem wirklich jeder den Refrain kannte.
Eine besondere Freude war es, dass sich Gastgeber Markus Wißkirchen auf den Kutschbock eines Planwagens setzte und seine Gäste höchstpersönlich durch die malerische Landschaft chauffierte. Vorbei an saftig grünen Wiesen, dichten Wäldern und den typisch bergischen Ortschaften führte der Weg zunächst in Richtung Witzhelden.
Nach etwa einer Stunde voller bester Stimmung wurde das erste Etappenziel erreicht – die Käserei des Hielscher Hofes. Dort erhielten die Teilnehmer einen spannenden Einblick in die Kunst der Käseherstellung. Von der frischen Milch bis zum fertigen Käse wurden die einzelnen Produktionsschritte anschaulich erklärt. So mancher staunte, wie viel Handarbeit, Erfahrung und Geduld hinter einem guten Stück Käse steckt. Natürlich durfte anschließend auch der Besuch des liebevoll eingerichteten Hofladens nicht fehlen. Hier wanderten zahlreiche regionale Spezialitäten und kulinarische Köstlichkeiten in die Einkaufstaschen der Ausflügler.
Nach dieser genussvollen Pause hieß es wieder: Aufsteigen und weiterfahren! Während die beiden Planwagen gemächlich durch das Bergische rollten, sorgten sie vielerorts für neugierige Blicke und freundliche Grüße. Spaziergänger winkten, Autofahrer lächelten und selbst die Freiwillige Feuerwehr ließ es sich nicht nehmen, die Prinzengarde mit einem herzlichen und lautstarken „Tatütata“ zu begrüßen. Solche Begegnungen machten die Fahrt zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Das nächste Ziel war die Straußenfarm Emminghausen in Wermelskirchen. Schon beim Betreten wurde deutlich, dass hier besondere Regeln gelten. Bevor die ersten Strauße besucht werden durften, mussten alle Teilnehmer ihre Schuhe sorgfältig desinfizieren, um keine Krankheiten – insbesondere die Vogelgrippe – einzuschleppen.
Dann war es endlich soweit: Auge in Auge mit den größten Vögeln der Welt. Beeindruckend, neugierig und manchmal auch ein wenig frech präsentierten sich die Strauße den Besuchern. Die wichtigste Verhaltensregel wurde mehrfach wiederholt: „Immer einen Straußenhals Abstand halten!“
Doch wer die Prinzengarde kennt, weiß, dass gute Laune ansteckend ist. Und tatsächlich schien sich diese Stimmung auch auf einige der gefiederten Bewohner zu übertragen. Als einige Damen voller Begeisterung den bekannten Stimmungshit „Wir haben oben gute Laune, unten gute Laune, vorne gute Laune, hinten gute Laune, rechts gute Laune, links gute Laune – gute Laune einfach überall!“ anstimmten und die passenden Bewegungen vormachten, schienen einige Strauße tatsächlich begeistert mitzuwippen. Ob Zufall oder echtes karnevalistisches Talent – darüber gingen die Meinungen auseinander. Für reichlich Gelächter sorgte es allemal.
Nicht weniger beeindruckend war die Demonstration der Stabilität eines Straußeneis. Stellvertretende Geschäftsführerin Sandra Rhöse stellte sich mutig auf eines der riesigen Eier und bewies eindrucksvoll, dass ein Straußenei erstaunlich viel Gewicht aushalten kann. Außerdem erfuhren die Besucher viel Wissenswertes über die Tiere. Selbst die mittlerweile im Bergischen wieder heimischen Wölfe stellen für ausgewachsene Strauße kaum eine Gefahr dar. Mit ihren kräftigen Beinen und enormen Tritten verteidigen sie sich erfolgreich – sogar gegen Löwen in ihrer afrikanischen Heimat.
Langsam neigte sich der erlebnisreiche Nachmittag dem Ende entgegen und die Planwagen machten sich auf den Rückweg nach Odenthal. Die Stimmung war nach wie vor bestens, denn unterwegs wurden die Erlebnisse bereits lebhaft ausgetauscht und die schönsten Anekdoten mehrfach erzählt.
Den perfekten Abschluss fand der Ausflug schließlich wieder im Hotel-Restaurant Wißkirchen. In gemütlicher Atmosphäre ließ die große Prinzengarde-Familie den Tag bei gutem Essen und kühlen Getränken Revue passieren. Natürlich wurde nicht nur über die vielen schönen Eindrücke gesprochen, sondern auch bereits auf die kommenden Veranstaltungen und gemeinsamen Aktivitäten geblickt.
Ein besonderer Dank galt an diesem Abend Senator Dirk Püschel, der die komplette Tour mit viel Herzblut organisiert und vorbereitet hatte. Dank seiner hervorragenden Planung, der gelungenen Auswahl der Ziele und vieler kleiner Details wurde der Senatorenausflug einmal mehr zu einem Tag, der allen Beteiligten noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Oder, um es mit einem Augenzwinkern zu sagen: Zwei Planwagen voller gut gelaunter Karnevalisten, jede Menge Musik, leckere Spezialitäten, neugierige Strauße und unzählige lachende Gesichter – mehr Prinzengarde geht eigentlich nicht.






